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GÖTTER, MENSCHEN UND DAS GELD DER GRIECHEN
Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien

Glanzstücke der griechischen Münzprägung aus Wien und Winterthur 21. Juni bis 16. Oktober 2011 Kunsthistorisches Museum, Wien  Das Kunsthistorische Museum zeigt in Zusammenarbeit mit dem Münzkabinett und der Antikensammlung der Stadt Winterthur die Sonderausstellung „Götter, Menschen und das Geld der Griechen“. Die ersten Münzen entstanden gegen Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. im kleinasiatischen Raum und verbreiteten sich explosionsartig in der gesamten griechischen Welt. Rasch wurde auch erkannt, dass Münzen nicht nur ideale Voraussetzungen boten, um als Zahlungsmittel und Vermögensanlage zu dienen, sondern auch als Nachrichtenträger und Identitätsstifter eingesetzt werden konnten. Münzen wurden so zum ersten Massenkommunikationsmittel der Geschichte. 

Ziel der Ausstellung ist es einerseits, den wirtschaftlichen Aspekt des Münzgelds in der griechischen Staatenwelt vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum Beginn des Hellenismus zur Zeit Alexanders des Großen (336 – 323 v. Chr.) zu beleuchten; andererseits sollen dem Besucher die vielfältige Bildersprache der Münzen und ihre Rolle als Kommunikationsmedium im politischen, kulturellen und religiösen Alltagsleben der Griechen vor Augen geführt werden. Die Sammlungen des Münzkabinetts des Kunsthistorischen Museums und des Münzkabinetts und der Antikensammlung der Stadt Winterthur ergänzen sich dabei in hervorragender Weise, denn sie beherbergen erlesene Meisterwerke der griechischen Münzkunst, die durch andere Objekte der Kleinkunst aus der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums sowie aus der Winterthurer Sammlung ergänzt werden. Die Ausstellung wird von 21. Juni bis 16. Oktober 2011 im Sonderausstellungssaal des Münzkabinetts des Kunsthistorischen Museums zu sehen sein und anschließend zur 150-Jahrfeier des Münzkabinetts in Winterthur präsentiert. 

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