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Stephansdom

Der Stephansdom ist die bekannteste Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen Wiens sowie Österreichs. Er ist zugleich das bedeutendste gotische Bauwerk des Landes. Er bildet den Mittelpunkt der Inneren Stadt. Im Wiener Volksmund wird der Stephansdom auch als Steffl bezeichnet. Wenn man in Wien Urlaub macht, ist natürlich ein Dom Besuch unverzichtbar.

Der Stephansdom liegt direkt im 1. Bezirk Wiens, er befindet sich in der Kärntnerstrasse und ist mit der U- Bahn gut zu erreichen . Wenn man aus der U - Bahn Station raus kommt sieht man ihn direkt in seiner vollen Schönheit. Es ist auf jedenfalls ein Besuch wert das Wahrzeichen von Wien zu besichtigen . Man kann Führungen im Stephansdom mitmachen, sehr zu empfehlen sind die Katakomben unter dem Stephansdom, wo man heute noch alte Grabkammern besichtigen kann, sowie Überreste von den Pesttoten Wiens ... wo man die Gebeine der Toten in einer Kammer auch heute noch aufbewahrt. 
Sehr zu empfehlen ist auch eine Turmbesichtigung mit einem Traumhaften Blick über ganz Wien. 
Wir kommen öfters im Jahr in die Traumstadt Wiens, und ein Besuch des Stephansdoms ist jedesmal bei uns auf dem Programm.

Geschichte

Wo der heutige Stephansdom steht, muss bereits im Frhmittelalter ein Coemeterium existiert haben, was archäologische Befunde zutage brachten. Die Baugeschichte des Stepahnsdoms selbst geht ins Jahr 1137 zurck, dem Datum des 'Tauschvertrages von Mautern' zwischen Markgraf Leopold IV. und dem Bischof von Passau. Der Vertrag umfasste den Austausch von Gtern, was dem Bischof ermöglichen sollte, ausserhalb der damaligen Stadt ein Gotteshaus zu errichten, welches St. Stephan, dem Patron des Bistums Passau, geweiht sein sollte. Die anderen Kirchen in Wien, namentlich die Ruprechtskirche und die Peterskirche, waren Salzburger Heiligen geweiht. Der erste romanische Bau von St. Stephan war um 1147 fertiggestellt und fr die damalige Bevölkerung viel zu gross. Die Kirche wurde nach dem Sonnenaufgang vom Stephanstag 26. Dezember 1137 ausgerichtet.

 
In den Jahren 1230-1245 wurde ein neuer, ebenfalls romanischer Bau errichtet. Davon sind heute noch die beiden Trme der Portalfassade, die 'Heidentrme', und das 'Riesentor' erhalten. Man kennt die Herkunft dieser beiden Namensgebungen nicht.

1258 brach ein Brand in der Kirche aus, und nach der Wiederinstandsetzung baute man die Obergeschosse der Heidentrme. Anfang 14. Jrh wurde ein grösserer Chor gebaut. Es war der erste gotische Teil des Stephansdoms. 1359 wurde mit dem gotischen Neubau des Langhauses begonnen. Gleichzeitig grndete man ein vom Bistum Passau unabhängiges Domkapitel (geistliches Kollegium), denn es gelang Herzog Rudolf IV. nicht, Wien zu einem Bistum zu machen. Das neue Domkapitel stand unter der Schutzherrschaft der 'Allerheiligen'. Neben St. Stephan ist dies seither das zweite Patrozinium der Domkirche. Erst 1469 wurde Wien zum Bistum erhoben. Der Dom wurde somit zur Kathedrale. 1433 war der Bau des Sdturms vollbracht, und das gotische Langhaus war um 1474 fertiggebaut. Es wurde um das romanische Vorgängerlanghaus herumgebaut, wonach dieses abgebrochen wurde.

In etwa zur gleichen Zeit war der Dachstuhl errichtet. 1446 begann man mit den Gewölben des Langhauses unter der Leitung von Baumeister Hans Puchsbaum. Friedrich III. tat 1450 den Spatenstich zum Bau des Nordturms. Das Konzept dieses Turms aber war bereits im Vornherein viel zu gross und zu aufwendig, sodass man die Bauarbeiten hierfr um 1511 einstellte. Es war zudem die Zeit, in welcher der gotische Baustil sich dem ende zuneigte. Um 1578 erhielt der unvollendete Nordturm sein heutiges Helmdach im Renaissancestil. Man nennt sie die 'Saphoy'sche Haube', benannt nach ihrem Baumeister Hans Saphoy. Um 1647 erhielt das Kircheninnere barocke Elemente. Neben zahlreichen Seitenaltären ist hier besonders der mächtige Hochaltar von Tobias Pock zu erwähnen. In der Zeit der Trkenbelagerung von 1683 erlitt der Dom Schäden durch türkische Kanonenkugeln. Nach der Niederschlagung der Belagerung goss man aus den Kugeln und Kanonen die berhmte 'Pummerin', die zweitgrösste Glocke Europas. Sie hängt im unvollendeten Nordturm und ertönt nur zum Jahreswechsel und gelegentlich an Feiertagen.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Stephansdom vorerst nur geringe Schäden am Dach. Als jedoch die sowjetische Armee in Wien einmarschierte, geriet der Dom durch herumfliegende Funken der brennenden Nachbarsgebeude in Brand und erlitt grossen Schaden. Nach dem Krieg wurden die Schäden gänzlich behoben.

Der Wiener Stephansdom mit seinen unterirdischen Katakomben ist eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke der Welt und das Hauptwahrzeichen der Kaiserstadt. Wo immer man sich in und um Wien befindet, der 'Steffl', wie die Wiener den Sdturm liebevoll nennen, ist das erste Bauwerk der Innenstadt, das sichtbar wird, ja selbst weit draussen in Kagran ist der Turm sichtbar und bietet sich als Orientierungshilfe an. Die Macht, welche von dem Bauwerk ausgeht, zwingt jeden Besucher, der ber den Staphansplatz schreitet, förmlich zu Respekt und Ehrfucht, gleichgltig, ob er gleubig ist oder nicht...

Tipp:

Steigen Sie die 343 Stufen zur Türmerstube des Steffls hinauf und genießen Sie die herrliche Aussicht ...


Stephansdom

Stephansplatz
1010 Wien
www.stephanskirche.at